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Der Naturraum Ghanas

Das Klima in Ghana

Wetter in Accra

Das Klima ist neben der Küstenlage ebenfalls von der Nähe zum Äquator geprägt und zeichnet sich von der Küste bis ins Zentrum durch ein feucht-tropisches Klima aus. Der Norden des Landes wird stark durch den typisch trocken-heißen Wüstenwind Harmattan, der vor allem von Januar bis März weht, beeinflusst. Die Jahresdurchschnittstemperaturen bewegen sich zweischen 26°C und 29°C bei einem jährlichen Niederschlag von 2.100 mm im Südwesten und von ca. 1.000 mm im Norden des Landes. Im Süden Ghanas gibt es zwei Regenzeiten, von Mai bis Juli und von September/Oktober bis November. Im trockeneren Norden gibt es nur eine Regenzeit von April bis September. Der Klimawandel hat in den letzten Jahren dieses Schema durcheinander gebracht, wobei auch schwere Überschwemmungen im äußersten Norden dafür verantwortlich gemacht werden.

Geographie Ghanas

Ghana erstreckt sich im Süden über eine Länge von ca. 540 km am Golf von Guinea direkt am Atlantik, grenzt im Westen an die Elfenbeinküste, im Norden an Burkina Faso und im Osten an Togo. Es dehnt sich in Nord-Süd-Richtung über eine Strecke von ca. 700 km, in Ost-West-Richtung über ca. 450 km aus und formt eine Art Rechteck. Die Landfläche beträgt 238.537 qkm, Ghana damit etwa so groß wie die alte Bundesrepulik Deutschland. Aufgrund der relativen Nähe zum Äquator sind Tage und Nächte fast das ganze Jahr über gleich lang.